Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. (Johannes 3:16)
Evangelikale Gemeinde Kagran
Freedom Challenge 2013

Auf unserer Erde leben heute ber 27 Millionen Menschen als Sklaven. Einige Tausend auch in sterreich. Auch in Wien. Menschenhandel und Zwangsprostitution hat sich in den letzten Jahren zum weltweit zwei-lukrativsten illegalen Geschft entwickelt. Mit einem geschtzten jhrlichen Profit von 32 Milliarden US-Dollar.

Von 6. bis 16.Oktober 2013 fuhren 10 Radfahrer im Rahmen der A21Campaign von Bulgarien ber Wien nach London um auf eine der grten Ungerechtigkeiten unserer Zeit aufmerksam zu machen. Am 9.Oktober lud die LIFE Church Wien zu einem MADE FOR FREEDOM - Abend wo man die Teilnehmer der Challenge persnlich treffen und hren konnte. Dieser Abend war ein erstes Zeichen, da auch uns Christen in Wien die 27 Millionen Opfer nicht egal sind.

Die Radstrecke von Bulgarien, Serbien ber Ungarn, sterreich, Deutschland, Frankreich bis nach London wurde bewusst gewhlt, denn das ist eine klassische Transitstrecke des Menschenhandels in Europa.

Die Radfahrer selbst waren keine Profis sondern eine bunte Mischung von engagierten Christen, die ein Zeichen setzen wollten: Ben Houston (Pastor, Hillsong Church Australien), Kate Furbur (Krankenschwester, Paris), Dean Windsor (Ex-Radrennfahrer, Sydney), Ralph Boer (Broangestellter, England), Lindz West (Leadsnger der Band LZ7, Manchester), Dan Blythe (Pastor Hillsong Church London), Darren Convigton (COO, Sydney), Annabel Patridge (Chefkchin, London), Reuben Singleton (Missionar, London), Wesley Hurrell (Biochemiker, Sydney).

Die A21Campaign wurde 2008 von Christine und Nick Caine gegrndet um Menschenhandel und Zwangsprostitution weltweit zu bekmpfen und um vorallem den Opfern zu einem Neustart in Freiheit zu verhelfen.

Mehr Informationen zum Thema Menschenhandel gibt es z.B. hier:

ERF-Bericht: "Radeln gegen moderne Sklaverei"
DerStandard-Bericht zum EU-Tag gegen Menschenhandel
www.herzwerk-wien.com
www.thea21campaign.org
www.abolitionmedia.org
www.nefariousdocumentary.com

Tag 1: Von Sofia bis zur serbischen Grenze

Die meisten europischen Opfer des Menschenhandels stammen aus Bulgarien und Rumnien. Man schtzt dass jhrlich allein in Bulgarien 10.000 Frauen verschleppt werden.

Tag 3: Von Belgrad nach Novi Sad

Serbische Frauen und Mdchen sind Opfer von Zwangsprostitution und serbische Mnner und Buben von Zwangsarbeit.

Tag 4: Von Budapest nach Wien

Frauen aus dem stlichen Ungarn werden in Budapest und entlang der sterreichischen Grenze zur Prostitution gezwungen.

Tag 5: Von Wien nach Lilienfeld

sterreich ist sowohl Transit- wie auch Zielland des Menschenhandels in Europa

Tag 6: Von Heiligenblut nach Lienz

Tag 7: Von Innsbruck nach Mnchen

Tag 8: Von Heidelberg nach Frankfurt

Junge deutsche Frauen werden manchmal von angeblichen Liebhabern zur Sexarbeit gentigt.

Tag 9: Von Maastricht nach Brssel

Die Niederlande haben viele berhmte Knstler hervorgebracht, aber leider blht dort auch der Menschenhandel.

Tag 10+11: Von Brssel nach London

Die Europische Kommission hat in den letzten Jahren verstrkt Massnahmen gesetzt um gegen den Menschenhandel vorzugehen. Der 18.Oktober wurde zum Europa-Tag gegen Menschenhandel erklrt.

Es liegt an jedem einzelnen von uns dieser grausamen Ungerechtigkeit nicht mehr lnger tatenlos zu zuschauen. Informiere dich, mach dich zur Stimme und untersttze Opferschutzorganisationen, die mit Betroffenen arbeiten.